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Welche Versicherung Sie brauchen

Eine neue sächsische Richtlinie gibt den Bürgern große Eigenverantwortung bei der persönlichen Absicherung gegen Naturkatastrophen. Wer sich selbst nicht ausreichend versichert, kann von staatlicher Seite keine Unterstützung erwarten. Ausnahmeregelungen sind möglich, wenn keine Versicherung das Risiko übernimmt.

Ostritz nach der Neisse-Flut im August 2010

Ostritz nach der Neisse-Flut im August 2010
(© www.vergessene-flut.de)

Trotzdem sollten Betroffene nicht vorschnell resignieren. Wichtig ist, noch einmal bei dem Versicherer nachzuhaken bzw. bei weiteren Unternehmen nach dem gewünschten Versicherungsschutz zu fragen. Auch wer in den letzten Jahren abgelehnt wurde, sollte jetzt wieder aktiv werden. Ist es nicht möglich, eine Elementarschadenversicherung abzuschließen, sollten Betroffene die Ablehnungen schriftlich verlangen und aufbewahren. Diese werden benötigt, wenn in einem Schadenfall staatliche Hilfe in Form eines zinsvergünstigten Kredits beantragt werden soll.

Das wichtigste Hab und Gut vieler Menschen sind ihre eigenen vier Wände.

  • Hausbesitzer benötigen eine Wohngebäudeversicherung. Den Inhalt einer Wohnung (inkl. Keller) versichert die Hausratversicherung. Beide decken im Allgemeinen u.a. Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel ab.
  • Aber erst durch die sogenannte Elementarschaden-Versicherung besteht eine wirkungsvolle finanzielle Absicherung gegen Schäden in Folge von Naturkatastrophen wie Hochwasser, Starkregen oder Schneedruck. Ein wichtiger Beitrag für Versicherbarkeit und staatliche Darlehen sind schadenverhütende Maßnahmen des Hausbesitzers und Mieters.